Am 15.April 2026 konnte an unserer Schule zum achten Mal eine DKMS-Registrierungsaktion durchgeführt werden, dieses Jahr für die Schülerinnen und Schüler der Q1. Mittlerweile ist diese Aktion fester Bestandteil in unserem Schulkalender geworden und bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich als potentielle Lebensretterin oder potentieller Lebensretter zu registrieren. Dieses Thema ist unglaublich wichtig, denn für viele Menschen ist eine Stammzellenspende die einzige Hoffnung, um weiter leben zu können. Wie auch in dem kurzen Vortrag erwähnt wurde, bekommt alle 27 Sekunden weltweit ein Mensch die Diagnose, dass er an Blutkrebs erkrankt ist. Für erkrankte Menschen ist der Weg sehr hart und ungewiss und wir können ihnen mit nur einer Spende, die uns selbst kaum zusetzt, die Chance auf ein gesundes Leben ermöglichen.
Über den genauen Ablauf und alles Weitere wurden die Schülerinnen und Schüler umfassend aufgeklärt. Außerdem wurden berührende Geschichten erzählt, in denen eine Stammzellenspende bereits das Leben eines Menschen gerettet hatte. So haben wir zum Beispiel Nele kennengelernt, die erst vor kurzem an einen Jungen aus der Ukraine gespendet hat und ihre Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern der Q1 geteilt hat. In einem Video wurde uns auch eine weitere betroffene Person vorgestellt, Arno, der nun regelmäßig Kontakt mit seinem Lebensretter Niko hat. Natürlich ist das Kennenlernen nach zwei Jahren kein Muss, aber wenn beide Parteien zustimmen, kann ein Treffen ermöglicht werden, dass der geretteten Person die Chance gibt, Danke zu sagen. Auch wenn wir von Karl, einer weiteren von Blutkrebs betroffenen Person, erfahren haben, dass dieses Wort nicht ausreicht und niemals ausdrücken kann, wie sehr diese eine Spende ein ganzes Leben zum Guten verändern kann.
Nach dem Vortag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich unter dem Motto „Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein“ sofort registrieren zu lassen, auch wenn ihre Daten natürlich erst für den Suchverlauf freigeben werden, wenn sie volljährig sind. Dieses Jahr haben sich 32 weitere potentielle Spenderinnen und Spender registrieren lassen – 32 weitere wertvolle Chancen für erkrankte Personen, ihren genetischen Zwilling zu finden und weiter leben zu können. Für alle, die sich aus persönlichen Gründen nicht registrieren lassen wollten, gab es auch die Möglichkeit, einen QR-Code zu scannen und im Nachhinein Geld zu spenden. Die DKMS handelt nämlich auf Spenden basierend und nimmt viele Kosten auf sich – allein die Auswertung eines Wattestäbchens kostet die DKMS 50 Euro.
Es gibt also ganz viele Möglichkeiten und Gründe, der DKMS und erkrankten Personen zu helfen. Wir freuen uns schon auf die nächste DKMS-Registrierungsaktion und hoffen natürlich, dass wir in Zukunft noch ganz viele potentielle Spenderinnen und Spender sammeln werden.
M. Czempyk (EF)
