Aktuelles

Am Freitag, dem 19.08.2022, war es so weit: Die Tradition der Baumpflanzung durch jeden Abiturjahrgang am MSM, die aufgrund der Corona-Krise für den Jahrgang 2020 ausgefallen war, wurde wieder aufgenommen. Unter der Teilnahme vieler ehemaliger Abiturientinnen und Abiturienten pflanzte Peter Könen von der Initiative "3333 Bäume für Krefeld" eine Krimlinde, die als bleibende Erinnerung auf der Grünfläche hinter der Schule für die Abiturientia 2021 steht. Allerdings wurde diese Pflanzung vorerst symbolisch durchgeführt, da die Gefahr im Augenblick zu groß wäre, dass der Baum aufgrund der andauernden Trockenheit nicht angeht.

Schulleiter Muti dankte der Abiturientia für die großzügige Spende ebenso wie Peter Könen, dessen Initiative die Kosten der Pflanzung trägt. Auch Herr Könen bedankte sich herzlich für die Unterstützung, die die Initiative wieder einen Baum näher an das große Ziel der 3333 Pflanzungen gebracht habe.

Herr Muti steuerte traditionsgemäß  noch ein Gedicht von Friedrich Hebbel bei - passend zum Baum: "Die Linde".

Weitere Informationen zur Initiative und zur Baumpflanzung finden Sie

hier: https://3333baeume.de/2022/08/msm-abiturientia-2021/

S.Holl

Bei strahlendem Sonnenschein war es am 11. August 2022 endlich so weit und 112 neue Schülerinnen und Schüler wurden in die Jahrgangsstufe 5 unserer Schule aufgenommen.

Die Einschulungsfeier, stimmungsvoll gestaltet durch Beiträge verschiedener AGs und des Schulorchesters des MSM, fand erstmalig auf unserem Schulhof statt. Hier wurden die neuen Schülerinnen und Schüler durch den Schulleiter Herrn Muti, die  Erprobungsstufenkoordinatorin Frau Stascheit und die Patinnen und Paten aus der Jahrgangsstufe EF begrüßt. Schnell zeigte sich, wie sehr sich alle Mitglieder der Schulgemeinde über den Zuwachs freuten – und freuen –

Patinnen der neuen 5er

und dass sie die neuen Schülerinnen und Schüler beim Ankommen auf vielfältige Weise unterstützen werden. Anschließend begingen die Schulneulinge zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern ihren „ersten Schultag“, während sich die Familien in der Elterncafeteria verköstigen und bereits neue Kontakte knüpfen konnten. In den kommenden drei Tagen erlebten die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler dann ein vielfältiges Ankommensprogramm, sodass sie sich nun schon als richtigen und wichtigen Teil des MSM empfinden.

Frau Stascheit, Unterstufenkoordinatorin
Herr Muti, Schulleiter

Wir wünschen euch, liebe Schulneulinge, eine glückliche und erfolgreiche Zeit am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium!

 

 

 

 

C. Stascheit (Unterstufenkoordinatorin)

Unter der Leitung der Fachschaft Erdkunde und namentlich initiiert von Herrn Hagedorn und Herrn Peifer fand Montag und Dienstag, 15. und 16.08.2022 eine große Gießaktion am MSM statt, um so ein Verdorren der umliegenden Grünanlagen zu verhindern. Unter der andauernden Trockenheit leiden die Bäume schon länger, der ausbleibende Regen sollte jetzt durch viele fleißige Hände mit Gießkannen ersetzt werden.

Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf den Bäumen, die die Abiturjahrgänge in den letzten Jahren als besondere Erinnerung gepflanzt hatten. Nicht zuletzt sie sollten vor Schaden bewahrt werden.

Felix Bastigkeit von der Freiwilligen Feuerwehr Krefeld, Herr Müller und Co.

Fleißig teilgenommen haben alle Oberstufenschülerinnen und -schüler, die eine Freistunde hatten oder auch Klassen, die im Vertretungsunterricht einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Bäume leisten konnten.

Danke an Felix Bastigkeit und natürlich die Stadt, die uns erlaubte über einen Hydranten das nötige Wasser abzuzapfen und so in zwei Tagen an die 12000 Liter in den Boden zu bekommen.

S.Holl

Wie angekündigt  findet am 19.08.2022 der diesjährige Meriantreff statt.

Dazu sind zum einen ab 16.00 Uhr die ehemaligen Lehrkräfte der Schule eingeladen.

Zum anderen findet um 18.00 Uhr die traditionelle Baumpflanzung der Abiturientia des Vorjahres (2021) statt.

Schließlich sind ab 18.00 Uhr ehemalige Schülerinnen und Schüler ins Foyer der Schule eingeladen. Die gilt für alle, insbesondere aber für die Jubiläumsjahrgänge 1987, 1992, 1997, 2002 und 2012

Für freuen uns auf ein Wiedersehen!

Olaf Muti, Schulleiter

Mittwochmorgen vor den Sommerferien sind wir mit Bus und Bahn nach Schaephuysen aufgebrochen. Angekommen sind wir um 10 Uhr morgens. Während der Anmeldung haben wir zusammen Spiele wie z.B. Werwolf gespielt. Danach haben wir erst einmal unsere Zimmer bezogen. Wir zu sechst hatten ein Zimmer mit drei Hochbetten und einem kleinen Badezimmer mit Toilette und Waschbecken. Nach dem Mittagessen hat unser Programm angefangen. Wir haben zuerst Stephan, unseren Wald- und Feuercoach, kennengelernt und sind dann mit ihm in den nahe gelegenen Wald gegangen. Dort haben wir erst einmal ein Spiel gespielt und danach in Gruppen aus Ästen und Laub Tipis gebaut.

 

Nachtruhe war ab 22 Uhr, so dass man ab da im Zimmer bleiben musste. Am nächsten Tag wurden wir um 8 Uhr geweckt. Falls man vorher schon wach war, musste man natürlich nicht im Zimmer bleiben sondern konnte in den Aufenthaltsraum gehen oder in den Keller um Tischtennis zu spielen. Nach dem Frühstück haben wir wieder Stephan getroffen und sind mit ihm zum Fußballplatz gegangen. Dort waren schon fünf Schießstationen mit Zielscheiben, Pfeilen und Bögen aufgestellt. Bevor wir uns den Bögen gewidmet haben, haben wir ein Spiel gespielt und er hat uns die Regeln für das Bogenschießen erklärt. Wir alle hatten wirklich viel Spaß beim Schießen und haben auch tatsächlich die Zielscheiben getroffen. Einige trafen sogar ins Schwarze. Nach der Mittagspause ging’s weiter. Wir sind wieder in den Wald gegangen und haben Material für Feuer gesucht. Danach haben wir am Feuerplatz mit den Naturmaterialen und einem Feuerstrahl versucht Feuer herzustellen, welches uns auch allen gelungen ist. Viele waren danach ziemlich schmutzig, hatten Kriegsbemalung im Gesicht und mussten unbedingt duschen.         

In unserer freien Zeit vergnügten wir uns mit Volleyball und Tischtennis spielen, chillten in den verschiedenen Zimmern oder spielten Karten. Am Donnerstagnachmittag ging plötzlich der Feueralarm an und alle mussten schnell raus in den Hof. Wir waren alle ganz schön verwirrt und auch etwas geschockt. Als wir aufgeklärt wurden, kam heraus, dass er ausgelöst wurde, weil wir mit vielen Kindern in einem Raum waren und das Wetter so heiß war, dass der heiße Windstoß den Alarm auslöste. Das war ein Erlebnis. Am Abend haben wir dann alle zusammen gegrillt und Spaß gehabt. Am dritten und letzten Tag mussten wir vor dem Frühstück in einer halben Stunde unsere Taschen packen, die Betten abziehen und die Zimmer fegen. Um 10 Uhr sind wir dann glücklich, zufrieden und kaputt wieder abgereist. Es war eine tolle Klassenfahrt! Antonia Spremberg, ehemalige 6c

Am Freitag, dem 17.06.2022, wurden am MSM feierlich die Abiturzeugnisse an die Abiturientia 2022 vergeben. Das MSM hatte dieses Jahr bei schönstem Wetter die komplette Feier nach draußen auf den Westhof verlegt, wo aufgeteilt auf zwei große Gruppen zwischen 15 und 16.30 Uhr sowie 17 und 18.30 Uhr die Abiturientinnen und Abiturienten endlich ihre wohlverdienten Abiturzeugnisse in Empfang nehmen durften. Zu einem gemeinsamen Foto konnten sich dann noch mal alle Abiturientinnen und Abiturienten zwischen den beiden Feiern zusammenfinden. Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal allen ganz herzlich zum bestandenen Abitur!

Eingerahmt von musikalischen Beiträgen eines Bläser-Ensembles unter Leitung von Frau Monika Knechtel und dem Orchester unter Leitung von Herrn Tom Schwagers erinnerte zunächst Schulleiter Herr Olaf Muti an die Bedeutung gerade dieser Abiturgeneration angesichts der globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, aber auch einem unter Druck geratenen westlichen Wertemodell in Hinblick auf demokratische Teilhabe und individuelle Bürger- und Menschenrechte. Verknüpft mit den mahnenden Worten war zugleich die Zuversicht, dass diese Generation bestens auf die Meisterung der gesellschaftlichen, aber auch persönlichen Aufgaben der Zukunft vorbereitet sei.

Für die Elternschaft erinnerte Herr Torsten Frank die Anwesenden daran, welch rasanten Entwicklungen es im Bereich der digitalen Medien seit der Einschulung der anwesenden Abiturgeneration und dem heutigen Tage gegeben hatte – verknüpft mit der mit einem Augenzwinkern vorgetragenen Hoffnung, dass angesichts der digitalen Aufholjagd in den letzten Jahren wohl bald der Stand der digitalen Entwicklung des Jahres 2010 in den Schulen erreicht sein werde. Herr Frank bedankte sich für die anwesende Elternschaft ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schulleitung und Lehrerinnen und Lehrern, er habe die Jahre als Elternteil als auch im Elternvorstand von einem sehr offenen und verständnisvollen Klima geprägt erlebt.

Herr Luis Frank, stellvertretender SV-Vorsitzender und ebenfalls Abiturient, zitierte aus dem Schulgesetz, welche Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule laut Gesetz eigentlich zukommen, um dann erstaunt festzustellen, dass sich diese hehren Ziele einer Förderung und Entfaltung der Person, der Selbstständigkeit ihrer Entscheidungen und Handlungen und des Verantwortungsbewusstseins für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt wohl eher nebenbei ergeben hätten  – weniger über die Spezialthemen der einzelnen Fächer und mehr im sozialen und verständnisvollen Miteinander von Schüler- und Lehrerschaft.  Auch Luis Frank bedankte sich herzlich bei Schulleitung und Lehrerschaft für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit.

Die Stufenleitung Frau Julia Berns und Herr Carsten Müller schließlich vollendeten den Reden-Reigen mit einem humorvollen Dialog über das automatisierte Redenschreiben, das auch beim dritten Abiturjahrgang eben doch nicht so ganz einfach von der Hand geht. Im Stile einer Telefonhotline wurden positive Kommentare über die Betreuung des Beratungsteams dann gerne entgegengenommen, Beschwerden wurden hingegen an den Unternehmens-Service verwiesen.

Anschließend wurde jede Abiturientin und jeder Abiturient zu einem selbst gewählten Musikclip über den roten Teppich zur feierlichen Überreichung des Abiturzeugnisses geleitet.

Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten und allen Abgängern mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife alles erdenklich Gute für ihre Zukunft und dass jede und jeder seinen Weg findet und glücklich wird!

Stefan Holl (stellv. Schulleiter)

Von rauchenden Fröschen und rappenden Zwergen – Märchen im neuen Gewand

Am 16.06. stellte die Theater-AG der Fünft- und Sechstklässler ihr Stück „Erzähl' doch keine Märchen…“ vor. Auch wenn der Titel anderes vermuten lassen könnte – aber genau das taten die 21 Schülerinnen und Schüler, nämlich ganz viele Märchen erzählen. Eingebettet in die Rahmenhandlung einer älteren Schwester, die zu ihrem großen Leidwesen nicht zu einer Party gehen durfte – natürlich wegen einer schlechten Note in der Schule – und deshalb ihrer kleinen Schwester aus dem Märchenbuch vorlesen musste, wurden die erzählten Märchen in einer aktualisierten Fassung auf der Bühne präsentiert. In den aktualisierten Fassungen kamen dann rauchende Frösche, rappende Zwerge, ein freches Rotkäppchen mit einem etwas unmoralischem Freund Wolf sowie viele weitere skurrile Märchenfiguren vor, die trotzdem alle den wahren Kern der Märchenbotschaft vermittelten.

Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen"

Die tollen schauspielerischen Leistungen feierten die Eltern und Freunde der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler dann auch im begeisterten Schlussapplaus. Unser ganz besonderer Dank gilt den beiden Künstlerinnen Frau Beyerhaus und Frau Mehringer, die im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ dieses Stück über ein Jahr gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern entstehen ließen.

 

Eine Fabel zum Fürchten – die zum Nachdenken anregende Aufführung des Q1-Literaturkurses

Bereits am 08. und 09.06. stellte der Literaturkurs der Q1 sein Theaterstück „„Schwarz-Weiß-Foto-Zoo“ in der Aula des MSM vor.

Was als humorige Parodie auf typisch menschliche Verhaltensweisen begann, verdichtete sich immer mehr zu einer tragischen Fabel über Mitläufertum und kritisches Engagement in einer totalitären und faschistischen Gesellschaft. Denn die Tiere, die sich zu Beginn des Stücks noch über kleine Nachbarschaftsstreitigkeiten und Marotten von „Gestreiften“ und „Gestiefelten“ zu ereifern schienen, entpuppten sich als genau die Tiere, die Zeuge einer pervertierten Unterhaltungskultur im KZ Buchenwald wurden. Sie repräsentierten also die Tiere, die jeden Tag sowohl die Gefangenen auf der anderen Seite des Zauns („Gestreifte“) als auch dazwischen die herausgeputzten SS-Familien („Gestiefelte“) und deren brutale Umgangsweise mit den „Gestreiften“ beobachteten und sich entscheiden mussten, ob sie diesem Gebahren als reine Unterhalter einfach weiterzuschauen konnten oder ob sie die Pflicht hätten, sich ihrer Rolle als Unterhalter von brutalen Menschenschindern zu entziehen. Das Lachen der Zuschauer fror dementsprechend im Laufe der Vorstellung immer weiter ein und blieb den meisten im Halse stecken, als die Tiere am Ende einfach weitermachten wie bisher, nachdem der Störenfried ausgeschaltet worden war.

Ein ganz besonderer Dank gilt dem Literaturkurs für diese reife und überzeugende schauspielerische Leistung unter der Leitung der beiden Fachlehrerinnen Frau Bergmann und Frau Lindhorst, die mit großem Engagement, Begeisterung und viel Ausdauer diese Aufführung ermöglicht haben.

Stefan Holl (Stellv. Schulleiter)