{"id":5819,"date":"2024-10-15T05:36:06","date_gmt":"2024-10-15T04:36:06","guid":{"rendered":"http:\/\/msm-krefeld.de\/wp\/?p=5819"},"modified":"2024-11-15T05:39:21","modified_gmt":"2024-11-15T04:39:21","slug":"von-proben-zur-premiere-der-literaturkurs-theater-der-q1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/msm-krefeld.de\/wp\/blog\/2024\/10\/15\/von-proben-zur-premiere-der-literaturkurs-theater-der-q1\/","title":{"rendered":"Von Proben zur Premiere \u2013 der Literaturkurs Theater der Q1"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/msm-krefeld.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lit_24.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-5820\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/msm-krefeld.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lit_24.jpg?resize=300%2C188\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/msm-krefeld.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lit_24.jpg?resize=300%2C188 300w, https:\/\/i1.wp.com\/msm-krefeld.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lit_24.jpg?resize=1024%2C642 1024w, https:\/\/i1.wp.com\/msm-krefeld.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lit_24.jpg?resize=768%2C482 768w, https:\/\/i1.wp.com\/msm-krefeld.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lit_24.jpg?resize=960%2C602 960w, https:\/\/i1.wp.com\/msm-krefeld.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lit_24.jpg?w=1051 1051w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>In dem diesj\u00e4hrigen Theater-Literaturkurs der Q1, geleitet von Frau Bergmann, Frau Lindhorst und Frau Kemper, galt das gro\u00dfe Interesse und die dementsprechend hohe Teilnehmerzahl als eine besondere Herausforderung - besonders nat\u00fcrlich der Prozess, ein Theaterst\u00fcck f\u00fcr 42 Teilnehmer zu finden und dieses auch gemeinsam umzusetzen. Bevor wir uns als Kurs jedoch dieser Herausforderung stellten, lernten wir in den ersten Monaten Grundlagen des Schauspiels kennen und entwickelten uns somit als einzelne Person und auch in der Gruppe weiter. W\u00e4hrenddessen haben wir nicht nur das Darstellen einer Rolle durch den Einsatz unseres K\u00f6rpers, unserer Stimme und Emotionen gelernt, sondern auch unser Selbstbewusstsein und Vertrauen in uns sowie andere auf die Probe gestellt. Aufgaben, die es in vielen anderen F\u00e4chern nicht gibt, haben so eine neue Herausforderung f\u00fcr uns dargestellt. Letztendlich kann ich sagen, dass wir alleine durch diese Zeit alle sehr viel aus dem Kurs f\u00fcr unsere pers\u00f6nliche Entwicklung mitgenommen haben.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Konflikte, was das St\u00fcck angeht, so war es bei 42 Teilnehmenden zu erwarten, gab es relativ fr\u00fch. Dennoch haben wir als Kurs gemeinsam mit den Lehrerinnen stets an der Verbesserung des St\u00fcckes gefeilt und sind letztendlich zu umso besseren Ergebnissen gekommen. Denn auch wenn es bei so vielen Leuten das ein oder andere Mal zu unterschiedlichen Ansichten kam, war es f\u00fcr das Ergebnis eine riesengro\u00dfe Bereicherung, dass wir das St\u00fcck stets aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven betrachtet haben. Das St\u00fcck wurde also von Probe zu Probe besser, auch wenn diese nicht unbedingt einfacher wurden \ud83d\ude09 Denn bis es von dem urspr\u00fcnglichen St\u00fcck \u201eHomo Empathicus\u201c zu unserem eigenen St\u00fcck \u201eHomo Malus\u201c wurde, mussten wir viel Arbeit und Zeit in das Umschreiben, das Proben und auch in die Organisation der beiden Auff\u00fchrung stecken. Dabei haben wir sowohl als ganze Gruppe, als auch in Kleingruppen und in Einzelarbeit an Verbesserungen gearbeitet. Durch die Unterst\u00fctzung der Lehrerinnen wurde es einfacher, das St\u00fcck von \u201eau\u00dfen\u201c zu beurteilen und dementsprechend Ver\u00e4nderungen und Optimierungen vorzunehmen. Auch als Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben wir oft an den Szenen der anderen mitgearbeitet und zugeschaut. So wurde das St\u00fcck schon nach einiger Zeit immer mehr unser \u201eeigenes\u201c und passender zu unserer Gruppe, weshalb es zunehmend Spa\u00df gemacht hat, dieses zu proben. Es waren immer lustige Montag-Nachmittage, die wir zusammen mit dem Kurs verbracht haben. Wir sind schnell als Gruppe zusammengewachsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die beiden Auff\u00fchrungen waren ein gro\u00dfer Erfolg und das Highlight der gesamten Zeit! Im Backstage-Bereich waren nat\u00fcrlich alle sehr aufgeregt, aber gemeinsam als Gruppe haben wir an den beiden Abenden das, was wir \u00fcber ein Dreivierteljahr ge\u00fcbt haben, mit so viel Freude und Professionalit\u00e4t auf die B\u00fchne gebracht, dass wir selber sehr \u00fcberrascht waren, wie sehr wir in der Zeit eigentlich aus uns herausgekommen sind. Die Auff\u00fchrungen waren zwei besondere Erfahrungen, bei denen wir und unser Publikum merken durften, wie viel uns und den Lehrerinnen letztendlich an dem Kurs und dem St\u00fcck gelegen hat. F\u00fcr viele aus unserem Kurs haben die Auff\u00fchrungen einen so besonderen Stellenwert eingenommen, da das Selbstbewusstsein beim Spielen auf der B\u00fchne mit echtem Publikum noch einmal etwas ganz anderes ist als vor dem Kurs zu spielen.<br \/>\nUnser St\u00fcck \u201eHomo Malus\u201c pr\u00e4sentiert eine Gesellschaft, die von \u00fcbertriebener Empathie und Wertsch\u00e4tzung gepr\u00e4gt ist. Alle leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander, es gibt keine Status- und Geschlechtsunterschiede, keine b\u00f6sen Worte, die staatliche Kontrolle der Gesundheit ist zudem ein zentrales Thema. Dass diese scheinbar konfliktfreie Welt jedoch alles andere als perfekt ist, zeigt sich, als einzelne systemkritische Bewohner pl\u00f6tzlich verschwinden und schlie\u00dflich zwei \u201eWilde\u201c in die Welt eindringen und der Gesellschaftsk\u00f6rper nur allzu schnell bereit ist, diese zu beseitigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben seinem humorvollen, unterhaltenden Zweck hat \u201eHomo Malus\u201c demnach auch die Funktion, bez\u00fcglich gesellschaftlicher Prozesse zum Nachdenken anzuregen. Wie sieht eine Welt aus, in der \u201enichts so gut ist, dass es nicht noch besser werden k\u00f6nnte\u201c? Ist sie erstrebenswert? Und wann wird aus deinem \u201eHomo Empathicus\u201c ein \u201eHomo Malus\u201c?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war ein tolles Jahr in dem wir viel \u00fcber das Schauspielern, die Darstellung und \u00fcber uns selber gelernt haben. Auch die beiden Ausfl\u00fcge ins Theater waren interessant, bereichernd und lustig! Diese Zeit werden meine Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fcler und ich in guter Erinnerung behalten. Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n gilt deshalb den Lehrerinnen Frau Bergmann, Frau Lindhorst und Frau Kemper, die das alles m\u00f6glich gemacht haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Sophia Conein, Q1<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sehen die Kursteilnehmer auf die Zeit zur\u00fcck?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch bin \u00fcber mich hinausgewachsen.\u201c ~ F<br \/>\n\u201eDie Auff\u00fchrung war am besten, weil es nochmal was v\u00f6llig anderes war als die Proben und man \u00fcber sich selbst hinausgewachsen ist.\u201c ~ M<br \/>\n\u201eDurch die vielen Proben und die Auff\u00fchrungen sind wir als Kurs zusammengewachsen.\u201c ~ S<br \/>\n\u201eMan muss dem Prozess vertrauen, weil, auch wenn es zwischendurch schwierig war oder niemand so recht wusste, ob und wie das was wird, die Auff\u00fchrung am Ende richtig gut war und voll Spa\u00df gemacht hat!\u201c ~ E<br \/>\n\u201eDas Gef\u00fchl nach einem Jahr proben auf der B\u00fchne vor dem Publikum zu spielen war unbeschreiblich sch\u00f6n.\u201c ~ S<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem diesj\u00e4hrigen Theater-Literaturkurs der Q1, geleitet von Frau Bergmann, Frau Lindhorst und Frau Kemper, galt das gro\u00dfe Interesse und die dementsprechend hohe Teilnehmerzahl als eine besondere Herausforderung - besonders nat\u00fcrlich der Prozess, ein Theaterst\u00fcck f\u00fcr 42 Teilnehmer zu finden und dieses auch gemeinsam umzusetzen. 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