MINT-freundliche Schule 2.0

Am 04. Dezember 2017 ist das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium für weitere
drei Jahre mit dem Zertifikat MINT-freundliche Schule ausgezeichnet
worden. Im Rahmen der Feierstunde in Düsseldorf nahmen Frau Kemper und
Herr Casper stellvertretend für die Fachbereiche Mathematik, Informatik
und die Naturwissenschaften (MINT) die Auszeichnung erneut entgegen. Im
Jahr 2014 hatten wir das Zertifikat zuletzt erhalten. Die Leistungen und
Anstrengungen in den insgesamt 14 Kriterienfeldern (Unterricht,
Zusatzangebote, Wettbewerbe, Berufsinformation, Kopperation u.v.m.) sind
nach wie vor als überdurchschnittlich bewertet worden. Dies war für uns
insofern keine Überraschung, als dass wir bewährte Angebote unseres
MINT-Profils beibehalten haben und deutliche Anstrengungen unternommen
haben, von uns wahrgenommene, Lücken zu schließen. Hervorzuheben sind
hier das durchgängige MINT-Zusatzangebot für die Klassen 5 bis 7, die
Stärkung des Einsatzes von digitalen Werkzeugen (Tablets und
Messwerterfassung) in den Naturwissenschaften, sowie eine verstärkte
Kooperation in den Fächergruppen Informatik, Elektrotechnik, Physik,
Biologie und Chemie mit der Hochschule Niederrhein. Durch die Initiative
"kein Abschluss ohne Anschluss" (kAoA) sind auch vermehrte
Orientierungsabgebote im Bereich der Berufs- und Studienwahl geschaffen
worden. Grund genug also in den kommenden Jahren weiterhin das Prädikat
zu tragen, auf dem wir uns nicht ausruhen, sondern weiter nach Lücken
forschen werden.

Zertifiziert und ausgezeichnet werden die MINT-freundlichen Schulen von
der Initiative „MINT Zukunft schaffen”. Die Initiative will profiliert
zu einer positiven Einstellung von jungen Menschen, Eltern, Lehrkräften
sowie einer breiten Öffentlichkeit zu MINT beitragen. Die notwendige
Stärkung von MINT-Fähigkeiten und -Fertigkeiten betrifft alle
Bildungsbereiche: von der frühkindlichen Bildung über die
allgemeinbildende Schule, die Berufsbildung, die Hochschule und die
berufliche Weiterbildung. Die Hauptzielgruppen für „MINT Zukunft
schaffen“ sind damit einerseits Schüler der Sekundarstufe I und II sowie
andererseits Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Studierende. Mit
der Initiative „MINT-freundliche Schulen“ werden als Zielgruppe auch die
Grundschulen angesprochen, um einen Bruch bei Schulübergängen zu vermeiden.

Als bundesweites MINT-Netzwerk setzt „MINT Zukunft schaffen”
zukunftsorientiert und wegweisend Zeichen für positive Veränderungen und
bietet den zahlreichen, seit vielen Jahren erfolgreich vorhandenen
MINT-Einzelinitiativen der Verbände und Unternehmen eine breite
Multiplikatorplattform, um durch ein gemeinsames Auftreten eine
kritische Masse zu erreichen und politischen Forderungen Nachdruck zu
verleihen.